Weitere Infos zum Thema Kompostieren.
Weitere Informationen über den CompoStick
Weitere Informationen über den CompoStick JUMBO
Details der CompoBox
Details zum EasyCleaner
Weitere Informationen zum FugenCleaner
Weitere Informationen zum SwingLine 2000
Ich möchte weitere Informationen anfordern.
Ich möchte gleich eine Bestellung aufgeben!
Links
Rechtlicher Hinweis zu dieser Seite.
Zur Homepage der Seite

Beratung rund um den CompoStick

 

Auch wenn der Einsatz von einem CompoStick heute allgemein bekannt ist, treten immer wieder Kunden mit sehr spezifischen Fragen an uns. An dieser Stelle haben wir für Sie eine Sammlung von Fragen und Antworten zusammengestellt, die sowohl für den „Neuling“ wie für den „Profi“ von Interesse sein könnten.

Diese Sammlung erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll Ihnen aber ergänzende Informationen zum Thema CompoStick und Kompostieren weitergeben.

Die Themen:

1.    In unserem Kompost wimmelt es nur so von Würmern!

2.  Reicht meine Kraft für den Einsatz des CompoSticks?

3.    Macht der Einsatz von Kompoststarter Sinn?

4.    Ist der grosse CompoStick (Modell JUMBO) nur für den Profi?

5.    Reicht die „klassische“ Mistgabel nicht?

6.    Thermokomposter und CompoStick, ist das die Lösung?

 


1.  In unserem Kompost wimmelt es nur so von Würmern!

Die Frage:
In letzter Zeit fördere ich beim Aufmischen mit dem CompoStick „knäuelweise“ rötliche Würmer an den Tag. Was soll ich tun, ich möchte die Tiere ja nicht stören oder gar verletzten.  

Unsere Antwort:
Offenbar sind Sie in der glücklichen Lage, einen regelrechten „Wurmkomposter“ zu besitzen.

Um Ihnen eine Antwort geben zu können, ist es wichtig, zu verstehen, was in einem üblichen  Hausgartenkompost, der regelmässig mit neuem Material (Rüstabfälle, Rasenschnitt etc.) beschickt wird, überhaupt abläuft:

In der obersten Zone (1. – 3. Wochen alt) arbeiten die Mikroorganismen, welche zuerst lösliche Verbindungen wie Aminosäuren, lösliche Eiweisse, Zucker und Fettsäuren angreifen. Durch die Stoffwechseltätigkeit entsteht (bei genügend neuem Material) im Inneren eine erhöhte Temperatur, die bis 70 °C betragen kann. Deshalb wird diese Phase auch Hygienisierungsphase genannt. Unkrautsamen werden weitgehend unkeimfähig gemacht und Schädlinge abgetötet.

In der 2. Zone (3. – 7. Wochen alt) gehen dann Bakterien und vermehrt Pilze „ans Werk“. Diese haben sich vermehrt auf schwer verdauliche Stoffe wie Zellulose und Holzstoffe spezialisiert. Die Temperatur pendelt sich auf ca. 30 – 45°C ein.       

In der 3. Zone (8. – 12. Wochen alt), auch Aufbauphase genannt, wird der Kompost neben den Mikroorganismen, durch viele Kleintiere wie Milben, Springschwänze und Kompostwürmer bevölkert. Sie vermengen mineralische und organische Teile und sind für die Bildung stabiler Krümel verantwortlich.

Ganz zu unterst (4. Zone) liegt das Material, bei dem die Mineralisierungsphase abgeschlossen ist. Kompostwürmer verlassen diese Zone da es „keine Arbeit resp. Futter“ mehr gibt und wandern ab in die obere Zone. Wenn sich darin Würmer aufhalten, dann sind es meistens Regenwürmer, erkenntlich an ihrer grau-braunen Farbe.

Unsere Empfehlung:
Da Sie offenbar eine grosse Ansiedlung von Kompostwürmer haben, empfehlen wir Ihnen, den CompoStick nur im oberen Bereich (Zone 1 evt. noch Zone 2) einzusetzen. Diese Zonen werden wegen der Wärme von den Kleinlebewesen wie Kompostwürmer noch gemieden, andererseits ist gerade dort für den Abbau vom organischen Material ein Mischen und eine Versorgung mit genügend Luft- (Sauerstoff) sehr wichtig.

Bemerkung:
Werden dem Kompost nur kleinere Mengen Grüngut zugeführt, fallen die einzelnen Zonen weniger deutlich aus. Der Fachmann spricht da auch von einer „Kaltkompostierung“. Der Rotteprozess läuft bei genügendem Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalt trotzdem ab, die Hygienisierung ist dann aber nicht mehr gewährleistet und wir empfehlen in einem solchen Fall, konsequent auf die Kompostierung von „Unkräuter“ zu verzichten.

Hinweis:
Die Anwesenheit von einer Überzahl von Kompostwürmern sagt nichts über die Qualität der Kompostrotte aus, da sich diese auch in einem anaeroben (unter Luftabschluss) Klima zurecht finden. Der Kompost ist in einem solchen Fall viel zu nass. Wenn Sie aber auf eine ausgewogene Mischung (Grüngut / Häcksel) achten und den CompoStick von Anfang an regelmässig einsetzen, sollte es nie soweit kommen.  


 

2. Reicht meine Kraft für den Einsatz des CompoSticks?  

Frage:
Ich bin seit meiner Geburt handicapiert, das heisst, die Kraft in meinen Armen ist beschränkt, aber ich „gärtnere“ fürs Leben gerne. Da wir einen Kompost haben und ich (ausser dem Absieben) diesen betreue, stellt sich für mich die Frage, ob meine Kraft für die Bedienung von einem CompoStick ausreichen würde? Das Lockern mit einer Mistgabel jedenfalls ist für mich „zu kräfteraubend“.

Unsere Antwort:
Es ist gerade der Vorteil des CompoSticks, dass man den Kompost von oben, bei geradem Rücken Mischen und Lüften kann. Ganz ohne Kraft geht es aber auch beim CompoStick nicht, mit einem gezielten Vorgehen kann man diese aber auf ein absolutes Minimum reduzieren.

Das Vorgehen für einen möglichst kleinen Kraftaufwand:

Zuerst den Kompost mit dem CompoStick nur in der obersten Schicht von ca. 20 – 30 cm mit (je nach Grösse vom Kompost) ca. 10 – 15 Hubbewegungen Lüften und Lockern. Anschliessend die darunterliegende Schicht dazu nehmen, dann eine Weitere, bis die gewünschte Tiefe erreicht ist.

Wie aus der Antwort von Frage 1 ersichtlich, ist es nicht zwingend erforderlich, immer den ganzen Kompost (bis an den Boden) aufzumischen, den oft reicht schon das Bearbeiten von Zone 1 und 2!  

Bemerkung:
Eine abschliessende Ferndiagnose ist immer schwierig, deshalb gilt auch hier, Probieren geht über Studieren! Wenn die Einsatzbedingungen resp. die Eignung für Sie schlecht abschätzbar ist, schicken wir Ihnen gerne einen CompoStick zum unverbindlichen Testen, so haben Sie Gewähr, ob der CompoStick in Ihrem Fall die gewünschte Erleichterung bringt!


3. Macht der Einsatz von Kompoststarter Sinn?

Frage:
Mir wurde kürzlich ein Kompoststarter mit seinen vielen Vorteilen angepriesen. Ich frage mich aber, ob ein solches „Wundermittel“ zusammen mit dem Einsatz von einem CompoStick überhaupt Sinn macht.

Unsere Antwort:
Es gibt heute unter der Bezeichnung Kompoststarter oder auch Kompostbeschleuniger unzählige solcher Produkte. Diese „Wundermittel“ enthalten in der Regel meistens organisch gebundenen Stickstoff (z.B. in Form von Hornmehl, getrocknetem Hühner- oder Rindermist), Stein- und Tonmehl, einige enthalten auch Kräuterbestandteile, Bodenorganismen und Bakterienböden. 

Sie liegen mit Ihrer Vermutung richtig, wenn Sie Ihren Kompost regelmässig mit Hilfe von einem CompoStick mit dem darunterliegenden, angerotteten Material aufmischen, können Sie sich den Einsatz von sogenannten Kompoststarter oder -beschleuniger ersparen. Denn bei diesem Vorgang impfen Sie automatisch das „neue Material“, starten so den Rottevorgang und bringen so erst noch den nötigen Sauerstoff hinein.

Unser Tipp:
Wenn Sie dem Kompost schon etwas zugeben wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Zugabe von feinstvermahlenem  (Ur-) Gesteinsmehl. Bei einer üblichen Kompostgrösse, reicht wöchentlich eine Hand voll (1/2 Joghurtbecher) über die ganze Fläche verteilt. So wird die Rottemasse mit Mineralien und Spurenelementen ergänzt, die für die Mikroben z.T. lebenswichtig sind, was wiederum Ihre Stoffwechseltätigkeit anregt und die Bildung von Mikronährstoffen (z.B. Vitamine) fördert.

Hinweis:
Gesteinsmehl kann bis zu einem gewissen Grad auch unangenehme Gerüche binden, aber niemals beseitigen.


4.  Ist der grosse CompoStick (Modell JUMBO) nur für den Profi?

Frage:
Wir haben bei unserem Einfamilienhaus einen sehr grossen Umschwung und Kompostieren inkl. Rasen alles selber. Dazu stehen uns 2 selbstgebaute Holzbehälter mit den Abmessungen von je ca. 1,3 x 1,3 m x 1,2 m (Höhe) zur Verfügung. Ist da ein CompoStick JUMBO angebracht oder ist dieser in erster Linie für den Profi gedacht.

Unsere Antwort:
Der CompoStick JUMBO weist alle Eigenschaften vom CompoStick PREMIUM auf, ist aber in den Abmessungen wesentlich grösser (Länge 1150 mm) und mit einer Kombibedienung (Ein- und Zweihandbedienung) ausgerüstet. Er ist konzipiert für den Einsatz in grossen Kompostbehältern (ab 1 m3), grösseren Kompostmieten oder -gruben und überall dort, wo eine sehr hohe Effizienz gefragt ist.

Die von Ihnen beschriebenen Kompostboxen weisen ein Volumen von ca. 2m3 je Behälter auf, geradezu ideal für den CompoStick JUMBO um alle Ecken bequem zu erreichen. Dazu kommt, dass bei Ihnen ja offenbar eine grössere Menge von Grüngut zum Kompostieren anfällt. Der Einsatz von einem CompoStick JUMBO ist also weniger eine Frage von Profi oder nicht Profi, sondern mehr eine Frage der Behältergrösse und der zu verarbeitenden Menge. 

Hinweis:
Beim CompoStick JUMBO sind wie bei der Ausführung PREMIUM alle Metallteile aus hochlegiertem, rostfreiem Stahl hergestellt und das Werkzeug ist somit praktisch wartungsfrei. Eine Eigenschaft, die gerade beim Einsatz auf Kompostplätzen sehr geschätzt wird, da zum Abspülen des Werkzeuges vor Ort oft kein Wasser zur Verfügung steht und somit auch die für Gartenwerkzeuge übliche Wartung ausbleibt.  


5.  Reicht die „klassische“ Mistgabel nicht?

Frage:
Ich setze seit Jahren zum Kompostieren eine (4-zinkige) Mistgabel ein. Nun habe ich von meinem Schwager vom CompoStick gehört. Was kann dieser denn besser als meine alte, bewährte Mistgabel?

Unsere Antwort:
Um es vorweg zunehmen, behalten Sie die Freude an ihrer Mistgabel, den mit ihren gebogenen Zinken (+ kleinem Zinkenabstand) und dem geschwungenen Stiel ist sie das ideale Werkzeug zum Umschichten von grobstrukturiertem Material wie z.B. Mist, Grüngut usw. Bedingt kann Sie auch zum Verteilen und Auflockern der obersten Schicht beim Kompost eingesetzt werden. Wenn aber die Öffnung vom Kompostbehälter oben eng ist (z.B. bei einem Thermokomposter), gestaltet sich die Arbeit mit einer Mistgabel doch eher mühsam und ein Mischen und Lüften der unteren Schichten ist praktisch ausgeschlossen.

Für diese Arbeit wurde eben der CompoStick entwickelt. Ohne sich zu bücken, können Sie mit diesem Werkzeug den Kompost von oben Mischen und Lüften und wenn Sie das regelmässig machen, fällt sogar das mühsame Umsetzen (Umschaufeln) des Boxeninhaltes weg.

Der CompoStick ist also „kein Konkurrent“ zur Mistgabel sondern die ideale Ergänzung. So gehören beide Werkzeuge zusammen mit einer Schaufel und einem Kompostsieb zur Grundausstattung von einem Kompostplatz.


6.  Thermokomposter und CompoStick, ist das die Lösung?

Frage:
Wir haben einen Thermokomposter (ca. 500 Liter) in Gebrauch, sind aber mit der Kompostqualität alles andere als zufrieden (stinkt, verklumpt). An was liegt es? Würde der Einsatz von einem CompoStick eine Verbesserung bringen?

Unsere Antwort:
Mit diesen sehr knappen Angaben ist es nicht möglich, eine seriöse „Diagnose“ zu stellen.  
Deshalb ein paar allgemeine Überlegungen zum Thema Kompostieren, die Ihnen vielleicht weiterhelfen:
Jeder, der sich schon einmal mit dem Kompostieren eingehend auseinandergesetzt hat weiss, wie wichtig gerade in der ersten Phase des Rotteprozesses die genügende Versorgung mit Luft resp. dem darin enthaltenen Sauerstoff ist. Dazu kommt, dass je nach Jahreszeit oft nur sehr strukturarmes Material wie z.B. Rasenschnitt, Rüstabfälle etc. (mit relativ hohem Wassergehalt) anfällt. In einer solchen Situation nützt der Isolationseffekt von einem Thermokomposter sehr wenig, er kann (gerade wenn der Behälter sehr dicht ist und über kein Belüftungssystem verfügt) in dieser Phase für einen optimalen Rotteverlauf sogar hinderlich sein.

Bei einem Thermokomposter ist zum Mischen und zum Lüften ein CompoStick sehr hilfreich, im Besonderen auch, wenn es darum geht, nachträglich trockenes Strukturmaterial wie Holzschnitzel, Stroh etc. einzubringen. Eine ausgewogene Mischung ist nun einmal das A und O beim Kompostieren, aber auch, dass das „neue Grüngut“ glichst schnell mit angerottetem Material in Berührung kommt.

Dass man oben in einen Thermokomposter Schicht um Schicht Material einfüllt, regelmässig etwas Kompostiermittel dazu streut und unten dann „nach Waldboden riechender Kompost rauskommt“, das funktioniert in der Praxis leider nur in den wenigsten Fällen!   

Thermokomposter sind deswegen nicht grundsätzlich schlecht, sehen Sie doch meist sehr gefällig aus, haben einen Deckel der vor Witterungseinflüssen (Licht, Regen und Schnee) schützt und halten Mäuse und Ratten vom Kompost fern (was ja gerade bei Küchenabfällen zur Plage werden kann).

Zusammengefasst:
Um mit einem Kompostgitter oder Holzkompostsilo einen guten Kompost zu erhalten, ist der CompoStick das ideale Werkzeug dazu, bei einem Thermokomposter geradezu ein Muss!

Elementare Fehler beim Kompostieren kann aber auch der CompoStick nicht verhindern, höchstens helfen sie zu beseitigen.